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- will „Heilige Kühe“ schlachten!

 


Betreten sitzt der Grubbauer an seinem Stammtisch im Dorfwirtshaus. Es ist mucksmäuschenstill in der Tischrunde. Der Herr Wirt steht hinter der Schank, schmunzelt und bläst die Rauchkringel seiner Zigarette einer Fliege an der Gastzimmerdecke nach. Am Nebentisch verkrümeln sich einige Salonweidmänner in Richtung Ausgang.

 

Der Häuptling dieser Gruppe, ehemaliger Bezirksbauernkammersekretär, hat sich hinter dem Grubbauern aufgebaut, ihm eine Hand freundschaftlich auf die Schulter gelegt und zu dozieren begonnen: „Das wissen’s aber schon Herr Kollege, dass die einzigartige österreichische Sozialpartnerschaft, das jetzt Gott sei Dank in der Verfassung festgeschriebene Kammersystem, uns den sozialen Frieden und den jetzigen Wohlstand gegeben hat?“

 

„Ihnen und ihren Genossen vielleicht …“, brummt der Grubbauer vor sich hin. Schallendes Gelächter in der Runde entspannt die Situation schlagartig, aber dem Grubbauern ist noch immer nicht ganz wohl.

 

Der Herr Oberlandwirtschaftsrat in Ruhe spricht noch kurz mit dem Herrn Wirt, verabschiedet sich mit einem kräftigen Weidmannsheil und eilt seinen Jagdkollegen nach. Arno II, Grubbauers vierbeiniger Jagdhelfer, abgelegt unter der Sitzbank, schüttelt vorwurfsvoll sein Haupt. Das hat sein Herrchen noch notwendig gehabt. Die honorigen Gäste vom Nebentisch zu vertreiben, lauter feine Kautschukstiefeljäger, die die Frau Wirtin mit Komplimenten und Trinkgeld verwöhnen und wenig Schmutz an den Stiefeln haben, ganz im Gegensatz zu den Gummistiefeljägern am Stammtisch, wo ein rauerer Ton herrscht und die Stiefel manchmal nicht so blitzblank sind. 

 

 

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So ist es gekommen, dass auf einmal der Spruch vom Schlachten der „Heiligen Kühe“ in der Runde präsent war. Niemand kann sich erinnern, wer als Erster diese metaphorische Wendung eingeworfen und damit die heftige Debatte am Stammtisch ausgelöst hat.

 

Gegangen ist es im Wesentlichen um die  doppelten Zwangsmitgliedschaften der Nebenerwerbsbauern in Landwirtschafts- und Arbeiterkammer, und dass man bei dementsprechendem Pech, beispielsweise bei Zimmervermietung, auch noch zum Zwangsmitglied einer dritten Kammer werden kann.

 

Ein weiterer Gegenstand der Diskussion waren die leidigen Einheitswerte, die Bemessungsgrundlage für eine Vielzahl von Abgaben.
Sowohl die Kammermitgliedschaften als auch ungerechte Steuern kosten Geld und belasten die Haushalte der kleinen Bauern in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zusätzlich.

 

Diese Widrigkeiten tragen letztendlich dazu bei, dass sich die gesamte Landbevölkerung von staatlich alimentierten Politdilettanten (vornehmlich von jenen Ewgiggestrigen, die noch immer   dem Klassenwahn anhängen) als Subventions- und Almosenempfänger darstellen lassen muss.


Daher kam die Runde zum Ratschluss: „GENUG GEZAHLT“, weg mit den bürokratischen Fesseln, schlachten wir sie doch, diese „Heiligen Kühe“!
Auch für uns sollte die Zeit der nostalgischen Verklärung antiquierter Modelle vorbei sein. Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren!
Die Devise muss auch für Österreich lauten: „Auf in ein modernes Europa“!

ACTA-Ecke
Grundlegendes
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Antwort Anonymous
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Infos zur Unterzeichnung und Historie:

Nächste Demo am 25.02.2012:

Weitere Informationen:

 

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Der EFSF-Milliardenhebel
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Carlos A. Gebauer über den ESM
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Die EU-Schuldenunion
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Euro-Rettungsschirm - Ahnungslose Abgeordnete
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